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Liebes Publikum,

willkommen zur Spielzeit 2018 | 2019 im Forum am Schlosspark.
 
Die Stadt Ludwigsburg feiert 2018 das Jubiläum 300 Jahre Erhebung zur Stadt und zur dritten württembergischen Residenz. Das Forum am Schlosspark beging im März dieses Jahres mit seinen 30 Jahren einen vergleichsweise jungen Geburtstag. Auf beide Jubiläen aus Perspektive der Künste geblickt, wird deutlich: 300 Jahre Stadtrecht heißt auch 300 Jahre Theater- und Musikgeschichte in Ludwigsburg. Und in seinen 30 Jahren hat sich das Forum am Schlosspark als bedeutendes Theater- und Konzerthaus neben Residenzschloss und barockem Stadtbild zu einem bildhaften Zeichen Ludwigsburgs entwickelt.
 
Ludwigsburg ist eine Theater- und Musikstadt. Von Beginn an bis heute prägen die darstellenden Künste durch unterschiedlichste Institutionen und Künstlerpersönlichkeiten diese Stadt und ihre Gesellschaft. Dabei sind sie beständig Veränderungen unterworfen. Institutionen wie das in aller Welt gerühmte große Opernhaus im Schloss-park existieren heute nicht mehr, andere wie das relativ junge Forum am Schlosspark oder in jüngster Zeit die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg sind neu entstanden.
 
Im Lauf ihrer 300-jährigen Geschichte hat sich die Stadt stark gewandelt. Ihre ursprüngliche Bestimmung als Residenz und Garnison ist heute nicht mehr relevant. Die darstellende Kunst als Ort der Begegnung, der szenischen Debatte und des lebendigen Gedankenaustauschs ist die große Konstante. Im Raum der Zeit bewahrt sich die darstellende Kunst diese Konstanz, weil eines ihrer wesentlichen Merkmale die Veränderung ist. Im Spannungsverhältnis zwischen Kontinuität und Diskontinuität, vermeintlich logischer Stringenz und unüberschaubarer Unabwägbarkeit, wird die Veränderung bisweilen als Irritation empfunden; aus Unsicherheit und weil der Veränderung immer ein Risiko innewohnt. Die darstellenden Künste fordern das Risiko, bedingen es für ihre künstlerische Ausdruckskraft und machen das eingegangene Wagnis produktiv.
 
Die neue Spielzeit zeigt vielfältige Produktionen mit neuen, anderen ästhetischen Formen und Handschriften, erzählt aus der Perspektive der Gegenwart. Mit Stoffen, Texten, Musik von der Antike bis zur Moderne versuchen wir aus der Welt von gestern und heute die Welt von heute und morgen zu beleuchten, zu befragen und vielleicht besser zu verstehen.
 
Wir freuen uns auf Sie!

Ihre

Wiebke Richert                           Lucas Reuter
Fachbereichsleiterin                  Künstlerischer Leiter
Kunst und Kultur